Balanceakt-in dubio pro equo

Balanceakt-in dubio pro equo
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Das Buch ist ein praktisches Arbeitsbuch für den fortgeschrittenen Reiter und ebenso... mehr
Produktinformationen "Balanceakt-in dubio pro equo"

Das Buch ist ein praktisches Arbeitsbuch für den fortgeschrittenen Reiter und ebenso für den Ausbilder.

Das Buch ist hilfreich bei der Ausbildung aller Pferde-Rassen und für enthält den Schlüssel für gesunde Pferdeausbildung in jeder Disziplin. Es enthält erstmalig die biomechanische Analyse von ausbildungsbedingten Bewegungsstörungen wie z.B. Zügellahmheit

Dieses Fachbuch hat eine Erweiterung des Umfangs von über 50 % - gegenüber der Ursprungsplanung. Deshalb konnte der Preis nicht unter der 30 Euro Marke gehalten werden. Wir bitten um Verständnis. Die geplante, in bewegtem Bild erklärende DVD erscheint zu einem späteren Zeitpunkt. Das notwendige Investitionsvolumen hätte das vorhandene Budget überstiegen.

Gesamtseitenzahl: 256

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis

1. Pferdesport - Bedingungen
a) Ideal und Wirklichkeit
b) Die aktuelle Entwicklung des Reitsports in Deutschland
c) Reiterliche Ausbildungsdefizite und ihre Konsequenzen
d) Ethik im Pferdesport und die Rolle der Richter
e) Die moderne Pferdezucht und die Konsequenzen für die Ausbildung

2. Reiten – Kunst oder Kommerz? S.
a) Junge Pferde – der Markt der Hoffnung
b) Das Jungpferde-Karussel


3. Pferd und Sport – ein unlösbarer Widerspruch?
a) Was bedeutet „Horsemanship“?
b) Wo stehe ich als Reiter?
c) Korrektur – nicht angenehm, aber notwendig
ZT: Wenn das Problem im Kopf sitzt
ZT: Das Kreuz mit der eigenen Eitelkeit
d) Reiten als Dialog zwischen Mensch und Pferd
e) Stärken erkennen und Grenzen respektieren

4. Ausbildung – mehr als Reiten
a) Erziehung
Warum „denken“ Pferde anders?
b) Respekt und Vertrauen
c) Miteinander nicht gegeneinander
d) Motivation S.

5. Training – physiologisch und sinnvoll
a) Aufbau der Muskulatur
b) Systematische Gymnastizierung

6. Reitersitz – geschmeidig und balanciert
a) Verspannte Reiter, verspanntes Pferd
b) Die psychologische Komponente
c) Erzwungene Beizäumung und ihre Folgen
d) Der Leichte Sitz als Alternative
7. Einwirkung – feinfühlig und wirksam
a) Gewicht- und Krafteinsatz anpassen
b) Hilfen zur feinst möglichen Kommunikation
ZT: Fühlen aus dem Sitz
ZT: Alarmzeichen: Widersetzlichkeit und Faulheit
c) Zügelhilfen und Zügelführung
ZT: Littauer Zügel zur Korrektur

8. Grundbalance – das wichtigste Kriterium
a) Die Skala der Ausbildung als Leitfaden
Pferdebeurteilung - Worauf kommt es an?
b) Die Rückentätigkeit als Voraussetzung
c) Rückengänger und Spannrücken- bzw. Schenkelgänger
d) Anlehnung als Ergebnis des schwingenden Rückens
e) Die Bedeutung des Takts für Schub- und Tragkraft

9. Losgelassenheit – der Takt macht die Musik
a) Dehnungsbereitschaft entwickeln
b) Richtig verstandenes Vorwärts
c) Warten und den Takt finden
ZT: Gemeinsam im Rhythmus schwingen
d) Los-Gelassenheit

10. Dehnung – Prüfstein der Ausbildung
a) Richtig verstandenes Vorwärts-Abwärts
b) Fehlerhafte Dehnung
ZT: Der eingerollte Hals
ZT: Das auseinander gefallene Pferd
c) Durchlässigkeit als Ausbildungsziel

11. Schwung – geliebt und missverstanden
a) Verstärkungen dosiert abfragen
b) Spektakuläre Tritte als Maß aller Dinge
c) Von der Tragkraft zur Schubkraft
d) Die Reinheit der Gänge

12. Dressursport – nur noch Show? S.
a) Spektakel oder Korrektheit?
e) Demonstration klassischer Ausbildung
f) Zum sportpolitischen Hintergrund
g) Das Urteil der Richter
h) Die Rolle des Publikums

13. Geraderichtung – eine besondere Herausforderung
a) Die natürliche Schiefe
b) Die Ursachen der natürlichen Schiefe
c) Vertikale und horizontale Balance
d) Die Biegung ersten Grades
ZT: Weit verbreitete Reiterfehler
e) Die Biegung zweiten Grades

14. Versammlung – Verschiebung der horizontalen Balance
a) Die Biomechanik der Versammlung
b) Rahmenerweiterung und Rahmenverkürzung
c) Die Rolle des Lumbo-Sakral-Gelenks
d) Die Rolle der Rumpfmuskulatur
ZT: Notwendige Konsequenzen
ZT: Kraft und Schnelligkeit
e) Erklärung verschiedener Balancezustände
f) Biomechanik der relativen Aufrichtung
g) Konsequenzen für das Training

15. Das Genick – Gelenk mit Schlüsselfunktion
a) Feine Anlehnung als Geschenk
b) Stellung im Genick
c) Die korrekte Position des Genicks
d) Umgang mit der Genicksteife
e) Was ist ein hergegebenes Genick?
f) Genickentspannung und offener Genickwinkel
g) Konsequenzen für die Ausbildung

16. Das tätige Maul – Voraussetzung für Grundbalance
a) Die psychologische Komponente des Kauens
b) Die biomechanische Komponente des Kauens

17. Balanceverschiebung – biomechanisch begründet
a) Fließende Übergänge
b) Die Bedeutung der Seitengänge
ZT: Lösungseffekt beim „Übertreten lassen“
ZT: Versammelnder Effekt beim Schulterherein
d) Warum kaut ein Pferd?
e) Kiefermobilisierende Wirkung der unteren Muskelkette
ZT: Der Einfluss des Reiters
ZT: Maulfreiheit gewährleisten

18. Zügellahmheit – schwierige Diagnose
a) Falscher Umgang mit der natürlichen Schiefe
ZT: „Gehfehler“, ein lange bekanntes Problem
b) Ursachenforschung
c) Verkürzte zweite Stützbeinphase
d) Reaktion des Langen Rückenmuskels
ZT: Die reiterliche Wahrnehmung
e) Verkürzte zweite Vorführphase
f) Das Gangbild nach dem Handwechsel

19. Der Tierarzt – im politischen Spannungsfeld
a) Pflicht zum Einschreiten gemäß Tierschutz
b) Gewöhnung an Zwangsmethoden?
ZT: Westernsport
c) Problemfeld Freizeitsport
ZT: Minimalanforderungen definieren

20. Hypothese – „Berufskrankheit“ Fesselträgerschaden
a) Krank durch Reiten unter Zwang
b) Der verspannte Rumpf und die Auswirkungen

21. Lösungsansätze – Korrektur verrittener Pferde
a) Ausbildungsprobleme aufgrund von Balancestörungen

22. Korrekturansatz - Das verspannte Pferd S.
a) Mängel bei der Grundausbildung
b) Korrektur im Entlastungssitz
c) Einleitende Schrittphase mit Dehnung
d) Longenarbeit mit Kappzaum
e) Die Psyche des Korrekturpferds
f) Korrekturempfehlungen

23. Korrekturansatz - Der Schenkelgänger
a) Das Pferd mit tiefer Rückenposition
b) Taktmäßiges Vorwärts
c) Das Hinterbein aktivieren
d) Langer Hals und Seitwärtsbewegung
e) Arbeit im Gelände
f) Korrekturempfehlungen

24. Korrekturansatz - Der Spannrückengänger
a) Das Pferd mit hochgedrücktem Rücken
b) „Rollkur“ und Hyperflexion
c) Learned Helplessness
d) Extreme Balancestörung und Fluchtreflex
e) Psychische Entspannung
f) Longenarbeit mit Kappzaum
g) Extrem schwierige Pferde mit Fluchttendenz
h) Widersetzlichkeit gegen den Schenkel
i) Das Zusammenspiel der Hilfen
j) Korrekturempfehlungen
25. Korrekturansatz - Das auseinander gefallene Pferd
a) Schenkelgang als Folge fehlender Grundspannung
b) Das Ausbildungsniveau der Freizeitreiter
c) Balancestörung durch reiterliches Unvermögen
ZT: Mindestanforderungen an Freizeitreiter?
d) (Konsequente) Geländearbeit in taktsicherem Vorwärts

26. Grundlegend – Gedanken zur Korrektur
a) Ruhige Seitwärtsarbeit im Schritt
ZT: Grundbalance wieder herstellen
ZT: Geschmeidig sitzen, gefühlvoll agieren
b) Ideale und korrigierende Zügelführung
ZT: Kaureflex durch Anheben der Reiterhand
ZT: Unabhängiger Sitz und feine Hand

27. Tierarzt – Problematik bei Wertgutachten
a) Ausbildung als Wertkriterium

28. Zusammenfassung – Ein Resümee
Zurück zu bewährten Ausbildungsprinzipien

29. Die Wissenschaft – ihre Rolle und ihre Grenzen
Methoden zur Beweisführung fehlen

30. Reitkulturen – Dialog statt Ausgrenzung


„Ein Reiter ohne Pferd ist nur ein Mensch.
Ein Richter aber muss ein Mensch
von unbestechlichem Wesen
Mit großem Fachwissen, schneller Auffassungsgabe,
Toleranz und einem sicheren Blick für das Wesentliche sein!
Im Zweifelsfall sollte ihm der Leitspruch gelten: IN DUBIO PRO EQUO.“
Hans Freiherr von Stackelberg, Träger des Bundesverdienstkreuzes,
Schüler von Major a.D. Paul Stecken

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