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Ethik im Reitsport

Ethik im Reitsport

ArtNr.: 1007

Herr Charles de Kunffy ist aufgrund seiner Lebensgeschichte einer der letzten direkten Vertreter einer Klassik, die ihren Ursprung in der Militärreiterei des vorletzten und letzten Jahrhunderts hat.

In seinem ideologischen Mittelpunkt steht das Wohl des Pferdes mit all seinen psychischen und physischen Bedürfnissen.
Diese Reit- und Ausbildungsphilosophie begründet sich auf einem sehr hoch entwickelten intellektuellen und kulturellen Hintergrund.
Der Begriff „Reitkunst“ entsteht auf der Grundlage des Selbstverständnisses dieser Generation.
So war der Wettkampf auf Turnieren wichtig und nahm in dieser Zeit seinen Anfang. Trotzdem wurde geritten um des Reitens Willen. Der Wettkampf kam an zweiter Stelle.
Reiten war vor 100 Jahren noch einer privilegierten Schicht vorbehalten.
Einerseits ist die aktuelle Entwicklung hin zu einem Breiten-„sport“ erfreulich, denn nur die Vielzahl der Reiter ermöglicht die facettenreiche Entwicklung der Pferde-und Reiterwelt.
Die große Zahl der Reiter jedoch, senkt das durchschnittliche Bildungsniveau erheblich ab.
Traditionelles Wissen geht verloren.
Alte Prinzipien werden vergessen und ökonomische Aspekte treten in den Vordergrund.
Der Reitsport ist geboren.
Traditionelle Überlieferungen, die in den letzten Jahrhunderten die Reitkunst zum Leben erweckten sind in den Hintergrund geraten.
Werke wie dieses, die das aussterbende Wissen und die geisteswissenschaftlichen Hintergründe am Leben erhalten, können nicht genug verbreitet werden.
Es möge eine Zeit kommen die uns wieder Reitkunst auf dem höchsten Niveau auch im Turniersport präsentiert.
Entsprechende Vorbilder könnten den größten positiven Einfluss auf unsere reitende Jugend haben

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