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Die Grenzen des Vergleichswertverfahrens bei der Bewertung hochklassiger...

Die Grenzen des Vergleichswertverfahrens bei der Bewertung hochklassiger Sportpferde

ArtNr.: 1430

Dipl.-Ing.agr.Dr.Theo Schneider

In der praktischen Taxation von Pferden stößt man immer wieder an Grenzen der Anwendbarkeit des Vergleichswertverfahrens. Dies zeigt sich insbesondere dann, wenn für den spezifischen Verwendungszweck des zu bewertenden Pferdes keine oder nicht genügend Vergleichspreise zur Verfügung stehen. Oft kann der betreffende Teilmarkt nicht sicher zugeteilt werden, da Verkehrswerte sich durch wandelnde Rahmenbedingungen im Zeitablauf verändern und die Einflüsse der einzelnen Wertkriterien nicht exakt ermittelt werden können. Mindestens 10-15 vergleichbare und möglichst tatsächlich realisierte Kaufpreise sollten als aktuelle Datenbasis zur Verfügung stehen, um den Verkehrswert im gewöhnlichen Geschäftsverkehr und in Abgrenzung zum „subjektiven Wert“ bzw. zum „Affektionswert“, den ein einzelner der Sache beimisst, über das Vergleichswertverfahren objektiv zu ermitteln.
Mit dem Praxisbeispiel zeigt der Gutachter auf, wie die Auswahl des Wertansatzes mit Hilfe anerkannter Instrumente im Taxationswesen angegangen werden kann. Dabei spielt die Auseinandersetzung mit den Unsicherheiten der jeweiligen Wertfindung eine zentrale Rolle.
Ausgangspunkt war ein Rechtsstreit, der vor dem Landgericht Darmstadt ausgetragen wurde. Die Ausführungen umfassen das Obergutachten, Einreden der Parteien nebst Stellungnahmen und das abschließende Urteil bezüglich der hier behandelten Fragestellung sowie die Bestätigung durch das Oberlandesgericht Frankfurt/M. Im Gutachten sind einige Aspekte nachträglich noch pointierter herausgearbeitet worden.

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